Schule:
In der Schule sind nur 5 bis 6 Kinder, meistens aber auch weniger. Deswegen kann ich zum Beispiel mich besser konzentrieren. Wir arbeiten im ersten Block der Schule bis 10:15, dann haben wir eine 15 Minuten Pause, können was trinken und was essen. Danach im 2. Schulblock haben wir bis 12:15 Schule. Es macht sehr Spaß und die Lehrerin ist super nett. Fasst am Ende der Schule machen wir noch ein Spiel und dann können wir gemeinsam mit unserer Lehrerin in die Gruppe gehen.
Als ich hier hin kam dachte ich „o Gott wo bin ich denn hier gelandet“. Aber dann bemerkte ich, das es hier gar nicht so schlimm ist und die Leute die hier sind um mir zu helfen. Am Anfang habe ich gedacht, die sind doch alle gegen mich. Aber so war es nicht. Ich hoffe für euch, die das Lesen egal ob jung oder jugendlich strengt euch an und versucht aus dem Schlechten was Gutes zu machen. Versucht einfach, euch nicht selbst weh zu tun oder irgendwas anderes mit euren Körper zu machen. Weil sonst landet ihr auch hier, aber ich habe daraus gelernt und ich persönlich möchte nicht mehr hier hin, obwohl die Kinder und die Betreuer nett sind.
Sportplatz:
Auf dem Gelände gibt es einen Sportplatz, auch wenn er nicht so groß ist kann man dort viele tolle Sachen machen wie Tischtennis, Basketball und Fußball. Wenn man draußen war, ist es einfach ein geiles Gefühl .
Wenn man hier drinnen ist, zwei bis drei Tage, und seine Eltern, Geschwister und seine Freundin nicht gesehen hat, dann merkt man wirklich, was man vermisst und was man liebt. Ich habe einfach meine Eltern meine Geschwister und meine Freundin vermisst, aber es kommt auch der Tag, an dem man aus der Psychiatrie entlassen wird und zu seinen Eltern oder in die Wohngruppe gehen kann. Ich selber habe aus meinen Fehlern gelernt und werde sie nie wieder in meinem Leben wieder holen, weil ich habe mich auch geritzt. Na gut das erste Mal haben wir es nicht so kritisch gesehen, aber wo ich dann abgehauen bin und erst um 12:00uhr mitten in der Nacht in die Aufnahm gruppe kam und meine Arme blutig waren haben die Leute von dem Aufnahmehaus gesagt, jetzt reicht es jetzt brauchst du Hilfe und ich habe die Hilfe dann auch angenommen und mir wurde dann geholfen. Und konnte dann auch entlassen werden in die Wohngruppe. Und jetzt habe ich bemerkt das mein Leben nicht nur am abkacken ist und das ich nichts kann sondern, das ich noch jung bin und meine Fehler wieder gut machen kann und das ich hier in der Klinik mehr Selbstbewusstsein bekommen habe und jetzt mein Leben einen Kick geben werde um alles wieder gut zu machen. Dass ich in der Schule besser sein werde und dass ich nieeee wieder und das meine ich auch mit nieee wieder hier hin komme auch wenn es mal eine gute Erfahrung ist. Ich möchte nicht mehr hier hin, weil ich persönlich gedacht habe, ich habe keine Privatsphäre mehr, weil ich immer nach allem fragen muss, wenn ich was möchte und nicht so wie zu Hause einfach was essen und an die frische Luft gehen kann.
Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen, das sie sich anstrengen und ich wünsche denen viel Glück genau, denen die dieselben Probleme haben. Ich habe mehr Selbstvertrauen bekommen und Kraft dazu.
von jango, 12Jahre